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Restless-Legs-Syndrom (ausgefallen)


Das Restless-Legs-Syndrom (RLS) gehört zu einem der häufigsten Erkrankungen in der Neurologie. Die Diagnose wird klinisch gestellt. Zu den Symptomen gehören Missempfindungen der Beine, die vorwiegend am Abend auftreten und zu einem Bewegungsdrang führen. Durch die Bewegung verbessern sich die Beschwerden zumindest vorübergehend. Bis heute kennt man die genaue Ursache des Restless-Legs-Syndroms nicht, man weiß jedoch, dass genetische Faktoren und auch der Eisenstoffwechsel eine wichtige Rolle spielen. Nicht jedes RLS muss medikamentös behandelt werden. In der Behandlung werden derzeit u.a. Medikamente empfohlen, die auch in der Behandlung des Parkinson-Syndroms eingesetzt werden. In den letzten Jahren zeigt sich jedoch, dass die Behandlung häufig mit Nebenwirkungen assoziiert sein kann, dabei spielt vor allem das Thema Augmentation eine große Rolle.
Der Vortrag gibt einen Überblick über die Diagnose und die derzeitigen Behandlungsstrategien sowie die bisher bekannten Ursachen des Restless-Legs-Syndroms.
Referentin: Dr. med. Anna Heidbreder, Oberärztin Bereich Schlafmedizin, Universitätsklinikum Münster, Institut für Schlafmedizin und Neuromuskuläre Erkrankungen


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V012
Preis:
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Preis ermäßigt:
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