In Zusammenarbeit mit dem Dossenberger-Gymnasium Günzburg sowie der Stiftung ehem. Synagoge Ichenhausen

Der Nahost-Konflikt in Geschichte und Gegenwart


Es gibt kein anderes Beispiel für einen Regionalkonflikt, der einen derart langen geschichtlichen Zeitraum umspannt und der gleichzeitig ein zentrales Problem der aktuellen Weltpolitik darstellt. So stellt etwa die Zerstörung des Tempels durch Rom 70 n.Chr. den zentralen Bezugspunkt für die Rückkehrwünsche des Judentums dar, ausgedrückt im Pessach-Seder-Spruch: "Nächstes Jahr in Jerusalem." Dieser Wunsch nach Rückkehr ist etwas, das das Volk Israel über eine Reihe Jahrhunderte in der Diaspora zusammengehalten hat.
Gleichzeitig ist Jerusalem eine bzw. die heilige Stadt der drei großen monotheistischen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam; auf sehr engem Raum konzentrieren sich hier vergangene und gegenwärtige Besitzansprüche territorialer und religiöser Art, so dass ein ständiges Auf und Ab zwischen Friedensbemühungen und Konflikt vorherrscht. Für das Judentum ist der Kotel ("Klagemauer" als unzutreffender Begriff), für das Christentum die Grabeskirche und für den Islam die Al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg der jeweils heilige Ort.
Seit Ende des 19. Jahrhunderts wird dieser Konflikt in verschiedener Hinsicht relevant, beginnend mit der Idee des Zionismus Theodor Herzls.
Der Referent, Prof. Steininger, ist einer der renommiertesten Zeithistoriker der Gegenwart, etwa zum Kalten Krieg und nicht zuletzt zum Nahost-Konflikt.



1 Abend, 25.10.2018
Donnerstag, 19:00 - 20:30 Uhr
1 Termin(e)
Univ.-Prof. em. Dr. Rolf Steininger, Universität Innsbruck
V021
Ehem. Synagoge "Haus der Begegnung", Vordere Ostergasse 22, 89335 Ichenhausen
Eintritt:
7,00
ermäßigt: 5,00 € (Karten an der Abendkasse)

 
  1. Volkshochschule Günzburg e.V.

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