(Foto: Johann Bartenschlager)

Würzburg


Wer Würzburg besucht, wird zu jeder Jahreszeit eingefangen vom mediterranen Charme dieser mainfränkischen Metropole, die gleichzeitig als Weinstadt, Bischofsstadt und  junge Studentenstadt firmiert und sich eine gewisse lässige „Coolness“ bewahrt hat. Wir haben den Frühsommer gewählt, weil zu dieser Zeit der Touristenansturm noch überschaubar ist. Da wir eine längere Anfahrt vor uns haben, legen wir auf halber Strecke eine kleine Pause ein. Wir fahren mit dem Bus direkt zur Festung Marienberg hoch. Dort haben wir zwar keine Führung, aber vom Fürstengarten aus einen wunderbaren Blick auf Würzburg. So gewinnen wir einen ersten Eindruck und einen Überblick über die Sehenswürdigkeiten der Stadt, die eingebettet zwischen Weinbergen vor uns liegt. Dann geht es bequem bergab – am Bauernkriegsdenkmal vorbei (auch Würzburg war am Bauernkrieg 1525 beteiligt) – direkt auf die alte Mainbrücke mit ihren zwölf 4,5 Meter hohen barocken Statuen. Am Rathaus, dem Vier-Röhren-Brunnen und dem Sternplatz vorbei gelangen wir auf direktem Weg zum vor uns liegenden Dom. Wieder restauriert nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg erschließt er sich dem Besucher nicht unmittelbar. Erst in einer kurzen, prägnanten Führung leuchtet seine Symbolik auf. Das Neumünster nebenan führt uns in seiner Gruft zu den christlichen Ursprüngen Würzburgs. Mit dem Lusamgärtchen – einer stillen Oase mitten in der lebendigen Stadt - runden wir diesen Gebäudekreis ab. Der Marktplatz mit seinem geschäftigen Treiben ist unser nächstes Ziel. Er wird dominiert von der gotischen Marienkapelle, die uns auf der Rückseite eine kleine Überraschung bietet, die den meisten Besuchern ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Wir schließen unseren vormittäglichen Rundgang in den Weinstuben des Bürgerspitals ab, das ein Weingut mit insgesamt 120 Hektar bewirtschaftet und damit zu den größten Weingütern Deutschlands zählt. Bei schönem Wetter speisen wir gemeinsam im wunderschönen Innenhof (Speisen und Getränke im Preis nicht enthalten). Nach der Mittagspause, die auch noch etwas Raum für eine individuelle Gestaltung bietet, treffen wir uns zur knapp einstündigen Führung in der Residenz – ein Katzensprung vom Bürgerspital entfernt. Die Residenz kann auch ohne Führung besichtigt werden. Man sieht dann zwar nicht alle Räume, aber auf jeden Fall das Treppenhaus mit dem berühmten Fresko von Tiepolo. Anschließend besteht noch Gelegenheit, durch den Residenzpark zu flanieren oder im Residenzcafe eine Pause einzulegen. Der Bus holt uns zur Heimfahrt direkt am Residenzplatz ab.


Abfahrt: 07:00 Uhr Burgau, Bushaltestelle Realschule; 07:15 Uhr Günzburg, Bushaltestelle Am Stadtbach; 07:30 Uhr Leipheim, Bushaltestelle am V-Markt gegenüber Gartenhallenbad (Rückkehr ca. 20:30 Uhr)
Busunternehmen: Miehle-Reisen, Dinkelscherben
Anmeldefrist: Mittwoch, 29.05.2019


1 Tag, 06.06.2019
Donnerstag, 07:00 - 20:30 Uhr
1 Termin(e)
Johann Bartenschlager, vhs-Leipheim
R026
Treffpunkt: Bushaltestelle Realschule, Spitzstr. 1, 89331 Burgau
Preis:
35,00
(inkl. Fahrt, Führung, vhs-Begleitung)
Anmeldefrist: Mittwoch, 29.05.2019, bitte Buseinstieg-Ort mitteilen
Belegung:
 
  1. Volkshochschule Günzburg e.V.

    Bgm.-Landmann-Platz 2
    89312 Günzburg

    Tel.: 08221 36860
    Fax: 08221 368636
    info@vhs-guenzburg.de
    vhs Günzburg

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