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Georg Baselitz


Georg Baselitz ist bekannt für seine expressiven, auf "dem Kopf stehenden" Gemälde, seine grobe Pinselführung und kräftige Farbigkeit. Sein Werk, das auch Skulpturen und Grafik beinhaltet, ist eine Auseinandersetzung mit den malerischen Möglichkeiten nach der Moderne wie auch mit der deutschen Geschichte. Seine Malweise und Themen, darunter die Darstellung von desorientierten und entwurzelten "Helden", provozieren und polarisieren bis heute: "Wenn ich anders geboren wäre, woanders geboren wäre, hätte ich ganz sicherlich glücklichere Bilder machen können", sagt Baselitz freimütig. Baselitz befasste sich stark mit der Form seiner Gemälde. So malte er etwa die sogenannten "Frakturbilder", in denen er die Motive in Streifen zerlegte und sie aus Fragmenten neu zusammenfügte. Zudem stellte er seine Bilder ab 1969 gleichsam von den Füßen "auf den Kopf". Diese Methode, mit der Baselitz seine Malerei aus der "fatalen Abhängigkeit zur Wirklichkeit" befreien wollte, machte ihn weltberühmt. Als anhaltende Quelle der Inspiration nennt Baselitz u.a. die Abstrakten Expressionisten Willem de Kooning und Philip Guston, deren Werk er schon 1958 als Student kennengelernt hatte, sowie Edvard Munch und Ernst Ludwig Kirchner. Der Vortrag bietet eine allgemeine Einführung in das Werk von Georg Baselitz.

Referent: Christian Malycha, Kunsthistoriker und künstlerischer Leiter des Kunstvereins Reutlingen


1 Abend, 10.04.2018
Dienstag, 19:00 - 20:30 Uhr
1 Termin(e)
vhs-Begleitung
V014
Haus der Bildung, Bgm.-Landmann-Pl. 2, 89312 Günzburg, Seminarraum 009 "VR Banken", EG
Preis:
9,00

Preis ermäßigt:
7,00
Belegung:
 
  1. Volkshochschule Günzburg e.V.

    Bgm.-Landmann-Platz 2
    89312 Günzburg

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