Stammzellen aus Nabelschnurblut - Lebensretter und Zukunftsvision
Vortrag am 03.04.2014...

Jährlich erkranken allein in Deutschland mehr als 9.000 Menschen an Leukämie. Trotz mehr als 19 Millionen registrierter Stammzellspender weltweit lässt sich immer noch für etwa 25 bis 30 % der Patienten kein geeigneter Spender finden, d.h. die lebensrettende Transplantation bleibt diesen Menschen verwehrt. Mit Hilfe von Stammzellen aus Nabelschnurblut können wir das verhindern.
Nach der Geburt eines Kindes werden der Rest der Nabelschnur und die Plazenta normalerweise entsorgt. In dem darin enthaltenen Blut befinden sich jedoch so viele blutbildende Stammzellen, dass damit eine Transplantation eines Patienten möglich ist. Das Nabelschnurrestblut kann von Hebammen oder Gynäkologen ohne jede Gefahr und Schmerzen für Mutter und Kind gewonnen werden. Aus diesem Blut kann ein Stammzellkonzentrat hergestellt werden, das dann  weltweit für Menschen mit lebensbedrohlichen Störungen der Blutbildung (z.B. Leukämie, Anämie) aber auch bei Immundefekten oder anderen schweren Erkrankungen zur Verfügung gestellt werden kann...